Schädlingsbekämpfungsmittel für Katzen: So wendet man sie richtig an
Wenn du ein Haustier hast, ist es dir sicherlich ein Anliegen, herauszufinden, wie du es vor Parasiten schützen kannst, die seine Gesundheit gefährden könnten. In diesem Zusammenhang ist ein gutes Parasitenmittel für Katzen ein unverzichtbares Mittel, um Parasitenbefall vorzubeugen und zu bekämpfen.
Hier findest du einen umfassenden Leitfaden zu Parasitenmitteln für Katzen, damit du die Gesundheit deiner Katze bestmöglich schützen kannst.
Entwurmungsmittel für Katzen: Warum es so wichtig ist
Was passiert, wenn ich meiner Katze kein Entwurmungsmittel gebe?
Das Fell der Katze schützt sie im Winter vor Kälte und im Sommer vor Sonnenstrahlen und Hitze. Wenn es glänzt, ist deine Katze vital und gesund. Dennoch können sich darunter manchmal weniger sichtbare Probleme verbergen.
Dazu gehört auch das Vorhandensein von Parasiten, die Hautirritationen und (manchmal sogar schwere) Dermatitis verursachen und die Gesundheit deiner Katze ernsthaft beeinträchtigen können.
Parasitenschutzmittel für Katzen wurden speziell zur Vorbeugung und Bekämpfung von Parasitenbefall entwickelt. Heutzutage bietet der Markt sowohl gezielte Lösungen gegen einzelne Parasitenarten als auch Produkte mit breiterem Wirkungsspektrum an, die die Katze sowohl vor inneren Parasiten wie Darmwürmern als auch vor äußeren Parasiten wie Flöhen und Zecken schützen.
Häufige Parasiten bei Katzen und ihre Symptome
Parasiten, die Katzen befallen, können nicht nur sehr lästig sein, sondern sind auch potenziell gefährlich und können eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen.
Schauen wir uns gemeinsam an, welche Parasiten bei Katzen am häufigsten vorkommen und welche Symptome man nicht unterschätzen sollte.
Flöhe
- übermäßiger Juckreiz;
- Hautveränderungen und Rötungen;
- kleine schwarze Punkte im Fell;
- Stellen mit Haarausfall, vor allem an den Oberschenkeln und am Schwanz.
Milben
- starker Juckreiz;
- Hautrötung und -entzündung;
- Hautausschläge und Krusten (vor allem an Pfoten, Schnauze und Ohren); insbesondere an Ohren, Gesicht und Pfoten.
Zecken
- Lethargie;
- Fieber;
- Vorhandensein der Zecke auf der Haut;
- Entzündung oder Reizung im betroffenen Bereich.
Darmwürmer
- Erbrechen;
- Durchfall (manchmal mit Blutbeimengungen);
- sichtbare Würmer im Stuhl oder im Bereich des Anus;
- aufgeblähter Bauch oder Blähungen.

Wie verabreicht man einer Katze ein Entwurmungsmittel?
Denke daran: Es ist Aufgabe des Tierarztes, dir das für deine Bedürfnisse am besten geeignete Mittel gegen Parasiten zu empfehlen.
Ein weiterer Aspekt, den du nicht unterschätzen solltest, ist die korrekte Anwendung des Parasitenschutzmittels. Eine falsche Anwendung führt dazu, dass die Wirksamkeit zunichte gemacht wird, was wiederum die Gesundheit der Katze beeinträchtigen kann.
Heutzutage gibt es verschiedene Arten von Parasitenmitteln für Katzen, die jeweils auf unterschiedliche Weise angewendet werden müssen:
- Pipette und Spot-on: Das Mittel muss an verschiedenen Stellen aufgetragen werden. Es ist wichtig, dass der Inhalt nicht auf das Fell tropft, da das Produkt nur bei direktem Hautkontakt wirkt. Um eine korrekte Aufnahme zu gewährleisten, darfst du deine Katze weder 5 Tage vor noch 5 Tage nach der Anwendung der Pipette baden;
- Halsband: Es gibt die Wirkstoffe, die Parasiten abtöten, nach und nach ab. Die Wirkdauer beträgt etwa 3–4 Monate. Wir empfehlen, das Halsband erst bei Katzen ab einem Alter von mindestens 6 Monaten zu verwenden, da sich jüngere Katzen darin verfangen könnten. Um die Katze nicht zu belästigen, achte beim Anlegen des Halsbands darauf, dass zwischen Halsband und Hals etwa ein Fingerbreit Platz bleibt;
- Shampoo: Es wird beim Baden der Katze wie ein gewöhnliches Reinigungsmittel verwendet. Nachdem Sie es auf das nasse Fell aufgetragen haben, massieren Sie das Fell sanft ein, bis sich ein leichter Schaum bildet (so erreichen Sie die Haut besser). Um die Wirksamkeit zu verbessern, lassen Sie es so lange einwirken, wie vom Hersteller angegeben. Spülen Sie es anschließend mit reichlich lauwarmem Wasser aus;
- Spray: Es kann am ganzen Körper angewendet werden, wobei empfindliche Stellen (Schnauze, Ohren, Augen) ausgespart werden sollten. Für eine langfristige Wirksamkeit (ca. 1 Monat) sprühen Sie das Produkt entgegen der Wuchsrichtung aus einer Entfernung von 10–20 cm auf.
Wie lange wirkt das Entwurmungsmittel für Katzen?
Jedes Produkt hat eine bestimmte Wirkdauer, die von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten reichen kann.
In der Regel werden Spot-on-Behandlungen mit Pipetten alle 30 oder 45 Tage angewendet, während Halsbänder bis zu acht Monate lang wirksam sein können.
Wann sollte man bei einer Katze eine Entwurmung durchführen?
Manchmal glaubt man, der richtige Zeitpunkt für den Beginn einer Schädlingsbekämpfung sei der Beginn der schönen Tage und der sonnigen Tage. Tatsächlich kommen einige Schädlinge jedoch auch in den kühleren Monaten vor. Kurz gesagt: Die Gefahr lauert immer, und es gibt keine bessere Jahreszeit, um mit einer Schädlingsbekämpfung zu beginnen.
Schädlingsbekämpfungsmittel können ab dem zweiten Lebenstag angewendet werden, sofern sie speziell für Welpen entwickelt wurden.
Achtung! Verwenden Sie das Ungeziefermittel für Hunde NIEMALS bei Katzen
Verwende niemals ein für Hunde bestimmtes Parasitenmittel bei deiner Katze! Diese Mittel können nämlich Permethrin enthalten, einen für Katzen sehr gefährlichen und schädlichen Wirkstoff!
Für Hunde ist Permethrin absolut unbedenklich. Katzen hingegen verfügen nicht über die notwendigen Enzyme, um es abzubauen, und der Kontakt mit dieser Substanz kann zu unerwünschten gesundheitlichen Auswirkungen führen ( schwere Atembeschwerden, Zittern, Durchfall, Erbrechen).
Sollte deine Katze mit einem Hund in Kontakt kommen, der gerade behandelt wurde, oder solltest du versehentlich ein Flohmittel für Hunde anwenden, suche so schnell wie möglich einen Tierarzt auf.
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